EMS
Eignungstest für das Medizinstudium in der Schweiz - der WIKI-Blog
Auswertung 2012 - genaue Erläuterung des Vorgehens
In diesen Jahr gab es sehr viele Anfragen zur Auswertung, vor allem wie der mittere Rangplatz gebildet wird und welche Rolle er spielt. Deshalb wurde vorab aus dem Jahresbericht 2012 das Auswertekapitel veröffentlicht: http://www.unifr.ch/ztd/ems/doc/emsauswertung.pdf 2012 waren in Humanmedizin nach einer Zulassung bis einschliesslich Testwert 107 noch 5 Plätze übrig, 120 Personen hatten aber den Testwert 106. Ohne den mittleren Rangplatz wäre eine Verteilung dieser 5 Plätze nur sehr schwer überhaupt möglich gewesen. -- KDH 08:38, 26. Sep. 2012 (CEST)
Ende der Kooperation mit Österreich ab 2013
Der Schweizer Kooperationspartner hat die Bereitstellung weiterer Versionen ab 2013 eingestellt und en Kooperationsvertrag im September 2012 gekündigt. Wir hoffen, dass die weitere Diskussion zu Genderfragen in Wien von allen Seiten fair gegenüber dem EMS geführt und die genderspezifische Auswertung an der Medizinischen Universität Wien unter politischem Aspekt gesehen wird. Die Abwägung zwischen einer Zulassung aufgrund der gleichen nachgewiesenen Eignung und einem Ausgleich für mögliche Nachteile ist legitim. Die Argumentationen "Es sind Genderdifferenzen da - also ist der Test schuld" greift aber zu kurz und findet zum Glück wenig öffentliche Akzeptanz. Der EMS prognostiziert in Österreich Studieneignung genauso gut und fair wie in den anderen Ländern. Es ist ein Verdienst des EMS, genderspezifische Defizite im österreichischen Bildungssystem mit aufgedeckt zu haben, die zu objektiven Eignungsunterschieden beitragen und deren Ursachen (Unterschiede bei Notenstrenge, naturwissenschaftlicher Orientierung und Förderung) nicht im Test liegen. Österreich erarbeitet eigenständig ein nationales Zulassungsverfahren, welches die Probleme lösen soll. -- KDH 08:45, 26. Sep. 2012 (CEST)