Diskussion:EMS: Unterschied zwischen den Versionen

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*Gibt es bezüglich der jetzt verwendeten Zulassungs-Methode Änderungsbedarf, weil andere Auswahlziele generell gelten?
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*Ist mehr Diversität auf der Ebene der Kriterien wie der Verwendung derselben durch die Universitäten angemessener, weil mehrere Ziele zugleich gelten?
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* [http://xssss Artikel in der Schweitzerischen Ärztezeitung]
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* [http;// Langfassung mit Fussnoten, Quellenangaben und Links]
 
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Version vom 10. November 2015, 10:49 Uhr

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"Evolutionäre Weiterentwicklung" des Zulassungsverfahrens

Diskussionen über die Weiterentwicklung des Zulassungskriteriums für ein Medizinstudi-um sind nötig: Werden die richtigen Personen zum Studium zugelassen? Diese Dis-kussion muss vor allem „top down“ geführt werden. Die „Stakeholder“ (Universitä-ten/Kantone, Bund und letztlich die „Konsumenten“ von Medizin) müssen ihre Auswahlziele einbringen, wen sie als Studierende wollen. Sie müssen aber an den Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Zulassungsmethoden „bottom up“ orientiert bleiben, um weiterhin Wissenschaftlichkeit gepaart mit Ökonomie bei der Zulassung zu gewährleisten und der Komplexität des Themas gerecht zu bleiben. Es geht bei der Auswahl um nichts Geringe-res als valide Langzeit-Vorhersagen von Erfolg. Zwei Fragen stehen im Mittelpunkt:
  • Gibt es bezüglich der jetzt verwendeten Zulassungs-Methode Änderungsbedarf, weil andere Auswahlziele generell gelten?
  • Ist mehr Diversität auf der Ebene der Kriterien wie der Verwendung derselben durch die Universitäten angemessener, weil mehrere Ziele zugleich gelten?
Mögliche Elemente eines Zulassungsverfahrens - Zum Vergrössern anklicken

Je nach den gewählten Zulassungszielen stehen diese Methoden zur Auswahl, die international erprobt sind.

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Fictions and Facts zu EMS und NC (Handout Vortrag Zürich)

In Zürich werden sowohl der NC in Medizin (wieder einmal) in Frage gestellt, als auch eine breitere Einführung in den Sozialwissenschaften gefordert. Dabei darf man nicht ausser Acht lassen, wie die Situation im Fach Medizin wirklich ist - entsprechende Zahlen und Fakten wurden hier in einem Handout (Vortrag für der Medizinischen Fakultät Zürich) zusammengefasst. Die Essentials:

  • Kapazitätsausbau ist der einzige Weg, mehr Absolventen zu erhalten und das kostet.
  • Zulassung aller (und dann verstärkte inneruniversitäre Prüfungen) ist aus ethischen und ökonomischen Gründen weder möglich noch sinnvoll.
  • Das System "ohne NC" in der Westschweiz wäre nicht mit einer Situation "ohne NC" in den Universitäten mit NC vergleichbar.
  • Wenn man die Zulassung beschränken muss (=NC), ist der EMS immer noch das sinnvollste Kriterium.
  • Einbeziehung sozialer Kompetenz oder von Berufseignung in die Zulassung sind als Ideal sinnvoll, die bisher sichtbare Realisierung in einem Zulassungsverfahren hat aber mehr Probleme als Nutzen.
Vergleich Univ. mit und ohne NC für Kohorten 2012 und 2015 - Zum Vergrössern anklicken

50% müssen heute in Universitäten ohne NC herausgeprüft werden. In den Universitäten mit NC hat jeder eine Chance auf einen Abschluss - ohne NC müssten 75% herausgeprüft werden.

Mythos Soziale Kompetenz als Berufseignung

Soziale Kompetenz ist wichtig, aber diese berufsspezifischen Fähigkeiten können vor dem Studium noch gar nicht vorhanden sein

Was man vor dem Studium prüfen kann, sind bestimmte Voraussetzungen, dass man das im Studium lernen kann

Bei Befragungen Gefahr von Lippenbekenntnissen ("*Opferbereitschaft")

Diese Prüfung ist sehr aufwändig und teuer (Interviews, Rollenspiele etc), kaum für alle Bewerbungen zu machen

Verfälschbarkeit durch unehrliche Beantwortung von Fragen und eine hohe Trainierbarkeit sind Störfaktoren

Es gibt keine überzeugenden wissenschaftlichen Untersuchungen, die (1) einen Zusammenhang mit Berufseignung feststellen, wiel man sich auch nicht einig ist, was das ist und ob es die eine Berufseignung innerhalb der Medizin gibt

Es gibt auch keine überzeugenden wisssenschaftlicheen Untersuchungem, die (2) eine Verbesserung der Vorhersage der Studieneignung bringen. Interviews schneiden im S^Durchschnitt sogar am schlechtesten ab.