Diskussion:EMS: Unterschied zwischen den Versionen
Aus ZTDWIKI
(→ÜBERSCHRIFT) |
|||
| Zeile 8: | Zeile 8: | ||
|} | |} | ||
| − | == | + | == "Evolutionäre Weiterentwicklung" des Zulassungsverfahrens== |
{| cellpadding="30" border="0" cellspacing="0" width="100%" | {| cellpadding="30" border="0" cellspacing="0" width="100%" | ||
|- | |- | ||
| − | |width="70%" bgcolor="#eff3f6"| | + | |width="70%" bgcolor="#eff3f6"| Diskussionen über die Weiterentwicklung des Zulassungskriteriums für ein Medizinstudi-um sind nötig: Werden die richtigen Personen zum Studium zugelassen? Diese Dis-kussion muss vor allem „top down“ geführt werden. Die „Stakeholder“ (Universitä-ten/Kantone, Bund und letztlich die „Konsumenten“ von Medizin) müssen ihre Auswahlziele einbringen, wen sie als Studierende wollen. Sie müssen aber an den Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Zulassungsmethoden „bottom up“ orientiert bleiben, um weiterhin Wissenschaftlichkeit gepaart mit Ökonomie bei der Zulassung zu gewährleisten und der Komplexität des Themas gerecht zu bleiben. Es geht bei der Auswahl um nichts Geringe-res als valide Langzeit-Vorhersagen von Erfolg. Zwei Fragen stehen im Mittelpunkt: |
| + | *Gibt es bezüglich der jetzt verwendeten Zulassungs-Methode Änderungsbedarf, weil andere Auswahlziele generell gelten? | ||
| + | *Ist mehr Diversität auf der Ebene der Kriterien wie der Verwendung derselben durch die Universitäten angemessener, weil mehrere Ziele zugleich gelten? | ||
| + | |||
| + | * [http://xssss Artikel in der Schweitzerischen Ärztezeitung] | ||
| + | * [http;// Langfassung mit Fussnoten, Quellenangaben und Links] | ||
|width="5%" bgcolor="#b0c4de"| | |width="5%" bgcolor="#b0c4de"| | ||
|width="25%" bgcolor="#d0d3da"|{{Centershot|Zulassungskonzept|Mögliche Elemente eines Zulassungsverfahrens}} | |width="25%" bgcolor="#d0d3da"|{{Centershot|Zulassungskonzept|Mögliche Elemente eines Zulassungsverfahrens}} | ||
'''Je nach den gewählten Zulassungszielen stehen diese Methoden zur Auswahl, die international erprobt sind.''' | '''Je nach den gewählten Zulassungszielen stehen diese Methoden zur Auswahl, die international erprobt sind.''' | ||
|} | |} | ||
| − | |||
== xxx == | == xxx == | ||
Version vom 10. November 2015, 10:49 Uhr
Inhaltsverzeichnis
- 1 ÜBERSCHRIFT
- 2 "Evolutionäre Weiterentwicklung" des Zulassungsverfahrens
- 3 xxx
- 4 Fictions and Facts zu EMS und NC (Handout Vortrag Zürich)
- 5 Mythos Soziale Kompetenz als Berufseignung
- 5.1 Soziale Kompetenz ist wichtig, aber diese berufsspezifischen Fähigkeiten können vor dem Studium noch gar nicht vorhanden sein
- 5.2 Was man vor dem Studium prüfen kann, sind bestimmte Voraussetzungen, dass man das im Studium lernen kann
- 5.3 Diese Prüfung ist sehr aufwändig und teuer (Interviews, Rollenspiele etc), kaum für alle Bewerbungen zu machen
- 5.4 Verfälschbarkeit durch unehrliche Beantwortung von Fragen und eine hohe Trainierbarkeit sind Störfaktoren
- 5.5 Es gibt keine überzeugenden wissenschaftlichen Untersuchungen, die (1) einen Zusammenhang mit Berufseignung feststellen, wiel man sich auch nicht einig ist, was das ist und ob es die eine Berufseignung innerhalb der Medizin gibt
- 5.6 Es gibt auch keine überzeugenden wisssenschaftlicheen Untersuchungem, die (2) eine Verbesserung der Vorhersage der Studieneignung bringen. Interviews schneiden im S^Durchschnitt sogar am schlechtesten ab.
ÜBERSCHRIFT
| TEXT |
Datei:BILD.png Bildtext - Zum Vergrössern anklicken Subfett |
"Evolutionäre Weiterentwicklung" des Zulassungsverfahrens
Diskussionen über die Weiterentwicklung des Zulassungskriteriums für ein Medizinstudi-um sind nötig: Werden die richtigen Personen zum Studium zugelassen? Diese Dis-kussion muss vor allem „top down“ geführt werden. Die „Stakeholder“ (Universitä-ten/Kantone, Bund und letztlich die „Konsumenten“ von Medizin) müssen ihre Auswahlziele einbringen, wen sie als Studierende wollen. Sie müssen aber an den Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Zulassungsmethoden „bottom up“ orientiert bleiben, um weiterhin Wissenschaftlichkeit gepaart mit Ökonomie bei der Zulassung zu gewährleisten und der Komplexität des Themas gerecht zu bleiben. Es geht bei der Auswahl um nichts Geringe-res als valide Langzeit-Vorhersagen von Erfolg. Zwei Fragen stehen im Mittelpunkt:
|
Je nach den gewählten Zulassungszielen stehen diese Methoden zur Auswahl, die international erprobt sind. |
xxx
Fictions and Facts zu EMS und NC (Handout Vortrag Zürich)In Zürich werden sowohl der NC in Medizin (wieder einmal) in Frage gestellt, als auch eine breitere Einführung in den Sozialwissenschaften gefordert. Dabei darf man nicht ausser Acht lassen, wie die Situation im Fach Medizin wirklich ist - entsprechende Zahlen und Fakten wurden hier in einem Handout (Vortrag für der Medizinischen Fakultät Zürich) zusammengefasst. Die Essentials:
|
50% müssen heute in Universitäten ohne NC herausgeprüft werden. In den Universitäten mit NC hat jeder eine Chance auf einen Abschluss - ohne NC müssten 75% herausgeprüft werden. |
Mythos Soziale Kompetenz als Berufseignung
Soziale Kompetenz ist wichtig, aber diese berufsspezifischen Fähigkeiten können vor dem Studium noch gar nicht vorhanden sein
Was man vor dem Studium prüfen kann, sind bestimmte Voraussetzungen, dass man das im Studium lernen kann
Bei Befragungen Gefahr von Lippenbekenntnissen ("*Opferbereitschaft")