Berufseignung: Unterschied zwischen den Versionen
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Es ist die Gesamtheit aller Merkmale und Eigenschaften, die einen Menschen befähigen, eine bestimmte Tätigkeit erfolgreich auszuüben. | Es ist die Gesamtheit aller Merkmale und Eigenschaften, die einen Menschen befähigen, eine bestimmte Tätigkeit erfolgreich auszuüben. | ||
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*Schritt 1: Anforderungsanalyse: Bestimmung der Anforderungen, die in einer Tätigkeit gestellt werden. Problem: was ist DIE Tätigkeit? Ist die ärztliche Tätigkeit homogen bezüglich der Anforderungen oder gibt es Unterschiede? | *Schritt 1: Anforderungsanalyse: Bestimmung der Anforderungen, die in einer Tätigkeit gestellt werden. Problem: was ist DIE Tätigkeit? Ist die ärztliche Tätigkeit homogen bezüglich der Anforderungen oder gibt es Unterschiede? | ||
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**Wissen | **Wissen | ||
**Können/Fertigkeiten | **Können/Fertigkeiten | ||
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*Persönlichkeitsvoraussetzungen | *Persönlichkeitsvoraussetzungen | ||
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*Interesse und Motivation | *Interesse und Motivation | ||
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| + | === Ergebnis eines Workshops mit den Medizinfakultäten zur Studieneignung 2003 === | ||
| + | Studieneignung wird ebenso bestimmt, es ist auch eine Tätigkeit. 2003 wurden folgende Anforderungen dafür genannt: | ||
| + | *Humannmedizin | ||
| + | **Selbstverantwortung und Selbststudium der Studierenden | ||
| + | **Problem: Gymnasiale Einstellung vorhanden, dass Wissen vorgesetzt wird und nicht erarbeitet werden muss. | ||
| + | **Filterung relevanter Informationen | ||
| + | **Fähigkeit, Hilfe holen zu können (Tutoren, Internet, Bücher) | ||
| + | **Training von long life learning | ||
| + | **Metakognitive Kompetenz gefordert | ||
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| + | **Fähigkeit, Wissen zu erwerben | ||
| + | **Selbständiges Erarbeiten von Wissen | ||
| + | **Eigenverantwortung | ||
| + | **Planung des Wissenserwerbs | ||
| + | **Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können | ||
| + | **Problem: Fehlendes Abstraktionsvermögen | ||
| + | **Basiskompetenz des Umgangs mit Patienten | ||
| + | **Ganz wesentlicher Faktor: Sozialkompetenz | ||
| + | **Kommunikationskompetenz | ||
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| + | **Problem der Zusammenarbeit | ||
| + | **Kooperation | ||
| + | **Problem, Synergien zu bilden | ||
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| + | **Deduktives Denken bzw. deduktive Vorgehensweise | ||
| + | **Induktives Denken bzw. Induktive Vorgehensweise | ||
| + | **Kommunikationskompetenz | ||
| + | **Personal skills | ||
| + | |||
| + | **Problem des PBL-Systems | ||
| + | **Sehr wichtig: Sozialkompetenz | ||
| + | |||
| + | *Veterinärmedizin | ||
| + | **Verantwortungsbewusstsein | ||
| + | **Ausdauer | ||
| + | **Selbständigkeit | ||
| + | **Visuelles Gedächtnis, Muster wiedererkennen, Beobachten | ||
| + | **Fingerfertigkeit | ||
| + | **Räumliches Vorstellungsvermögen | ||
| + | **Sprachliches Verständnis | ||
| + | **Analytisches Denken, Logisches Denken | ||
| + | **Motivation | ||
| + | **Kenntnis des Berufsbilds | ||
| + | **Gutes Gedächtnis | ||
| + | **Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Menschen | ||
| + | **Geschick im Umgang mit Tieren | ||
| + | **Neugierde | ||
| + | **Entscheidungsfreudigkeit | ||
| + | **Gesundes Selbstbewusstsein | ||
| + | **Fähigkeit zum vernetzten Denken | ||
| + | |||
| + | *Zusätzlich für Forscher: | ||
| + | **Kreativität | ||
| + | **Sprachliche Ausdrucksfähigkeit | ||
| + | |||
| + | Es lässt sich folgender Konsens zu den Anforderungen an einen "guten Arzt" finden: | ||
| + | *Planung / Organisation | ||
| + | *Problemlösen: Hilfe holen können, problemorientiertes Denken | ||
| + | *Wesentliches erkennen | ||
| + | *Bewerten / Reflektieren | ||
| + | *Induktion / Deduktion | ||
| + | *Belastbarkeit | ||
| + | *Sprachverständnis | ||
| + | *Komplexität / Ganzheitlichkeit | ||
| + | *Wissenschaftliches Arbeiten | ||
| + | *Beobachtung | ||
| + | *Metakognitive Kompetenz | ||
| + | *Abstraktionsvermögen | ||
| + | *Evaluieren | ||
| + | *Räumliches Vorstellungsvermögen | ||
| + | *Gutes Gedächtnis | ||
| + | |||
| + | *Sozialkompetenz | ||
| + | *Kommunikation | ||
| + | *Teamarbeit | ||
| + | *Kooperation / Synergien | ||
| + | *Eigenverantwortung / Selbständigkeit | ||
| + | *Selbstvertrauen | ||
| + | *Verantwortungsbewusstsein | ||
| + | *Kenntnis Berufsbild | ||
| + | *Long life learning | ||
| + | *Motivation | ||
| + | *Fertigkeiten | ||
| + | *Neugierde | ||
Version vom 5. Mai 2013, 07:21 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Was ist Eignung?
Es ist die Gesamtheit aller Merkmale und Eigenschaften, die einen Menschen befähigen, eine bestimmte Tätigkeit erfolgreich auszuüben.
Weg zur Bestimmung von Eignung
- Schritt 1: Anforderungsanalyse: Bestimmung der Anforderungen, die in einer Tätigkeit gestellt werden. Problem: was ist DIE Tätigkeit? Ist die ärztliche Tätigkeit homogen bezüglich der Anforderungen oder gibt es Unterschiede?
- Schritt 2: Bestimmung der Merkmale/Eigenschaften einer Person, ihrer Bedeutung und ihrer Ausprägung, die für erfolgreiche Bewältigung dieser Anforderungen wichtig sind
- Schritt 3: Erfassung dieser Merkmale/Eigenschaften von Personen, Beurteilung der Eignung und ggf. Auswahl der Geeignetsten
Was wissen wir darüber?
Noch nicht genug für eine praktische Anwendung (Unterschiede für die verschiedenen Fachgebiete).
Bereiche
- Fähigkeiten und Erfahrungen
- Wissen
- Können/Fertigkeiten
- Persönlichkeitsvoraussetzungen
- Interesse und Motivation
Ergebnis eines Workshops mit den Medizinfakultäten zur Studieneignung 2003
Studieneignung wird ebenso bestimmt, es ist auch eine Tätigkeit. 2003 wurden folgende Anforderungen dafür genannt:
- Humannmedizin
- Selbstverantwortung und Selbststudium der Studierenden
- Problem: Gymnasiale Einstellung vorhanden, dass Wissen vorgesetzt wird und nicht erarbeitet werden muss.
- Filterung relevanter Informationen
- Fähigkeit, Hilfe holen zu können (Tutoren, Internet, Bücher)
- Training von long life learning
- Metakognitive Kompetenz gefordert
- Fähigkeit, Wissen zu erwerben
- Selbständiges Erarbeiten von Wissen
- Eigenverantwortung
- Planung des Wissenserwerbs
- Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können
- Problem: Fehlendes Abstraktionsvermögen
- Basiskompetenz des Umgangs mit Patienten
- Ganz wesentlicher Faktor: Sozialkompetenz
- Kommunikationskompetenz
- Problem der Zusammenarbeit
- Kooperation
- Problem, Synergien zu bilden
- Deduktives Denken bzw. deduktive Vorgehensweise
- Induktives Denken bzw. Induktive Vorgehensweise
- Kommunikationskompetenz
- Personal skills
- Problem des PBL-Systems
- Sehr wichtig: Sozialkompetenz
- Veterinärmedizin
- Verantwortungsbewusstsein
- Ausdauer
- Selbständigkeit
- Visuelles Gedächtnis, Muster wiedererkennen, Beobachten
- Fingerfertigkeit
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Sprachliches Verständnis
- Analytisches Denken, Logisches Denken
- Motivation
- Kenntnis des Berufsbilds
- Gutes Gedächtnis
- Kommunikationsfähigkeit, Umgang mit Menschen
- Geschick im Umgang mit Tieren
- Neugierde
- Entscheidungsfreudigkeit
- Gesundes Selbstbewusstsein
- Fähigkeit zum vernetzten Denken
- Zusätzlich für Forscher:
- Kreativität
- Sprachliche Ausdrucksfähigkeit
Es lässt sich folgender Konsens zu den Anforderungen an einen "guten Arzt" finden:
- Planung / Organisation
- Problemlösen: Hilfe holen können, problemorientiertes Denken
- Wesentliches erkennen
- Bewerten / Reflektieren
- Induktion / Deduktion
- Belastbarkeit
- Sprachverständnis
- Komplexität / Ganzheitlichkeit
- Wissenschaftliches Arbeiten
- Beobachtung
- Metakognitive Kompetenz
- Abstraktionsvermögen
- Evaluieren
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Gutes Gedächtnis
- Sozialkompetenz
- Kommunikation
- Teamarbeit
- Kooperation / Synergien
- Eigenverantwortung / Selbständigkeit
- Selbstvertrauen
- Verantwortungsbewusstsein
- Kenntnis Berufsbild
- Long life learning
- Motivation
- Fertigkeiten
- Neugierde