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* noch nicht ausreichend definiert (siehe [[Presseecho#Studien_und_Berichte|Zusammenfassung der Themengruppe hier).   
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* sehr wahrscheinlich nicht homogen, also ganz unterschiedlich zwischen den verschiedenen Teilgebieten der Medizin (Chirurgie, Psychiatrie, Hausarzt, Forscher...)
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* selbst ein Ziel der Ausbildung im Medizinstudium (und man kann allenfalls die Voraussetzungen bestimmen) - niemand wird  die "Arztpersönlichkeit" schon vor dem Studium sein
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* methodisch im Kern nur durch Beurteilung zu erfassen. Eine Selbstbeurteilung ist anfällig für Verfälschung hinsichtlich sozialer Erwünschtheit, Fremdbeurteilung wird als Interview nur die bekannt niedrigen Prognosewerte für Erfolg erreichen.
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Bezüglich der am meisten geforderten '''Sozialkompetenz''' ist die Suche nach einem verfälschungssicheren Paradigma mit Eignung für den Zulassungstest beständig (und erfolglos) weiter erfolgt: Die „Situational Judgement Tests“ (SJT) erfüllten die Hoffnungen nicht. Eine Darbietung auf Papier hat in Belgien keine ausreichende Vorhersage für kognitive oder soziale Studienerfolgskriterien erlaubt; eine Darbietung per Video wäre
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aussichtsreicher, ist aber aufgrund des Aufwandes und der technischen Voraussetzungen nicht realistisch1. Aufgrund eines ausführlichen Workshops
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in Wien wurde auf eine Pilotstudie mit einer Papierversion verzichtet. Andere auf Selbstbeurteilung beruhende Paradigmen sind allenfalls für das Self Assessment geeignet – nicht aber für einen wie oben charakterisierten Zulassungstest (wegen der Verfälschbarkeit).
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Version vom 4. Mai 2013, 09:55 Uhr


Studieneignung und Berufseignung

Der Test wurde aufgrund aufwändiger Anforderungsanalysen („Was ist Eignung?“) und diversen Erprobungen hinsichtlich der Vorhersage des Studienerfolges im Medizinstudium entwickelt. Sicher genug wissen wir heute nur, was Studieneignung ist - die "Berufseignung" (der gute Arzt, die gute Ärztin) sind
  • noch nicht ausreichend definiert (siehe [[Presseecho#Studien_und_Berichte|Zusammenfassung der Themengruppe hier).
  • sehr wahrscheinlich nicht homogen, also ganz unterschiedlich zwischen den verschiedenen Teilgebieten der Medizin (Chirurgie, Psychiatrie, Hausarzt, Forscher...)
  • selbst ein Ziel der Ausbildung im Medizinstudium (und man kann allenfalls die Voraussetzungen bestimmen) - niemand wird die "Arztpersönlichkeit" schon vor dem Studium sein
  • methodisch im Kern nur durch Beurteilung zu erfassen. Eine Selbstbeurteilung ist anfällig für Verfälschung hinsichtlich sozialer Erwünschtheit, Fremdbeurteilung wird als Interview nur die bekannt niedrigen Prognosewerte für Erfolg erreichen.

Bezüglich der am meisten geforderten Sozialkompetenz ist die Suche nach einem verfälschungssicheren Paradigma mit Eignung für den Zulassungstest beständig (und erfolglos) weiter erfolgt: Die „Situational Judgement Tests“ (SJT) erfüllten die Hoffnungen nicht. Eine Darbietung auf Papier hat in Belgien keine ausreichende Vorhersage für kognitive oder soziale Studienerfolgskriterien erlaubt; eine Darbietung per Video wäre aussichtsreicher, ist aber aufgrund des Aufwandes und der technischen Voraussetzungen nicht realistisch1. Aufgrund eines ausführlichen Workshops in Wien wurde auf eine Pilotstudie mit einer Papierversion verzichtet. Andere auf Selbstbeurteilung beruhende Paradigmen sind allenfalls für das Self Assessment geeignet – nicht aber für einen wie oben charakterisierten Zulassungstest (wegen der Verfälschbarkeit). Nevertheless bieten wir auch ein Self Assessment an, wo die Willigen neben der Eignung auch etwas über ihre Neigung erfahren (Persönlichkeit, Interessenlage, Wissen über Medizinstudium und –Beruf). http://www.unifr.ch/ztd/self-assessment/ Das funktioniert aber leider nur, wenn man ehrlich antwortet und die Schlüsse daraus selber zieht.


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