Presseecho: Unterschied zwischen den Versionen

Aus ZTDWIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Kosten der Ausbildung und Ausbau Klinikkapazitäten)
Zeile 26: Zeile 26:
  
 
== Kosten der Ausbildung und Ausbau Klinikkapazitäten==
 
== Kosten der Ausbildung und Ausbau Klinikkapazitäten==
* Alex Hämmerli, "Deutsche Ärzte zahen sich aus". Der Bund vom 21.09.2009. ''Das BAG geht davon aus, dass jeder Medizinstudent die öffentliche Hand im Schnitt 720.000 Franken kostet''
+
* [https://www.memonic.com/user/Hubertus/folder/gesundheitspolitik-ost-ch/id/1uZKT Ärztemangel gibt es nicht von Benjamin Tommer NZZaS vom 27.11.11] ''Wie teuer die Ausbildung eines Arztes ist, ist nicht exakt geklärt. Eine Studie im Auftrag der Universitätskonferenz kam 2002 zum Schluss, dass die sechsjährige Ausbildung bis zum Staatsexamen pro Kopf auf durchschnittlich 522 000 Franken zu stehen kommt. Die Berechnung beruht allerdings auf Zahlen von 1999. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wies 2006 in einer eigenen Studie Ausbildungskosten von 720 000 Franken aus. Die Schätzung der Universitätskonferenz geht heute bis zu einer Million. Hinzu kommt die anschliessende sechs- bis siebenjährige Weiterbildung und Spezialisierung. Sie kostet gemäss BAG weitere 300 000 bis 500 000 Franken, bei gewissen Fachrichtungen sogar noch mehr''
  
 
* [http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/kantone-und-universitaeten-gemeinsam-gegen-aerztemangel-1.17490986 Kantone und Universitäten gemeinsam gegen Ärztemangel. NZZ vom 17.8.2012]. 400 Mehrplätze kosten 200 Millionen Franken '''pro ausgebildetem Jahrgang'''
 
* [http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/kantone-und-universitaeten-gemeinsam-gegen-aerztemangel-1.17490986 Kantone und Universitäten gemeinsam gegen Ärztemangel. NZZ vom 17.8.2012]. 400 Mehrplätze kosten 200 Millionen Franken '''pro ausgebildetem Jahrgang'''

Version vom 30. April 2013, 13:08 Uhr

ems-logo-wiki.png
Titelintro2.png

Pressmeldungen und andere Quellen zu Themen, die im BLOG behandelt werden


NC abschaffen?

Ärztemangel?

  • Ärztedemografie und Reform der ärztlichen Berufsbildung. Schweizerischer Wissenschafts- und Technologierat. Bern 6. September 2007. Das Mandat des Staatsekretariates für Bildung und Forschung SBF an den SWTR sollte folgende Kernfrage klären: Werden für die künftigen Bedürfnisse des schweizerischen Gesundheitssystems genügend und die richtigen Ärztinnen und Ärzte ausgebildet? - Die Anzahl der Studienplätze an den medizinischen Fakultäten soll um 20% erhöht werden. Es handelt sich dabei um eine Schätzung auf der Basis des vorliegenden Berichts. Die Erhöhung der Studienplätze darf nicht auf Kosten der Qualität der Ausbildung gehen, d.h. die Betreuungsverhältnisse, die mit der Studienreform verbessert wurden, sollen beibehalten werden.
  • Ärztemangel und Pflegenotstand? Freiburger Nachrichten von Felix Schneuwly 13.1.2013 "Es gibt zu wenig Ärzte und Pflegepersonal", behaupten immer wieder Fachleute, die im Gesundheitswesen ihr Geld verdienen. Und immer, wenn ein angebliches Problem die öffentliche Diskussion dominiert, fühlen sich Politiker berufen, dieses mit ihrem einzigen Werkzeug, der Regulierung, zu lösen. Es lohnt sich aber, die Situation zuerst genauer zu analysieren, bevor mit wilder Regulierungshektik Probleme eher geschaffen oder verschärft, statt gelöst werden. Schauen wir uns also das medizinische Versorgungsangebot in der Schweiz etwas genauer an und überlegen uns, ob es auch andere Lösungsansätze für die zukünftige medizinische Versorgung geben könnte, als einfach blind das ausbauen, was wir heute bereits haben.

Kosten der Ausbildung und Ausbau Klinikkapazitäten

  • Ärztemangel gibt es nicht von Benjamin Tommer NZZaS vom 27.11.11 Wie teuer die Ausbildung eines Arztes ist, ist nicht exakt geklärt. Eine Studie im Auftrag der Universitätskonferenz kam 2002 zum Schluss, dass die sechsjährige Ausbildung bis zum Staatsexamen pro Kopf auf durchschnittlich 522 000 Franken zu stehen kommt. Die Berechnung beruht allerdings auf Zahlen von 1999. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wies 2006 in einer eigenen Studie Ausbildungskosten von 720 000 Franken aus. Die Schätzung der Universitätskonferenz geht heute bis zu einer Million. Hinzu kommt die anschliessende sechs- bis siebenjährige Weiterbildung und Spezialisierung. Sie kostet gemäss BAG weitere 300 000 bis 500 000 Franken, bei gewissen Fachrichtungen sogar noch mehr
  • 300 Ärzte mehr pro Jahr NZZ vom 23.8.12 Die Zahl der Studienplätze an den medizinischen Fakultäten wird bis 2018 auf 1100 erhöht. Wie sich Bund und Kantone die Mehrkosten teilen, ist noch offen.

Ärzte-Statistiken

Kommentar KDH: In ärztlichen Praxen beträgt der Anteil Ärztinnen/Ärzte nach Diplomherkunft Schweiz 85.9% (2008) bzw. 82.6% (2011) (also 3.3% Rückgang). Die Zahl der Ärzte ist im gleichen Zeitraum von 6904 auf 7259 Grundversorger gestiegen. Das sind 5% mehr - nicht nur Ausländer sind also "zugeströmt". Die Zahl der Spezialisten stagniert (8834/8801, hier wirkt der Zulassungsstopp)
Auf dieser Studie beruhen vor allem die heutigen Sorgen, das "möglicherweise" nicht genügend Nachwuchs für die aus Altergründen ausscheidenden Ärztinnen und Ärzte ausgebildet wird. Zum einen geht die Studie von einer Absolventenquote von 60% (wie in den Zeiten vor dem NC) aus, heute sind mit NC 80% realistisch. Mit 20% Kapazitätsausbau und 20% mehr Abschlüssen wären schon 40% mehr Absolventen verfügbar. Ausserdem wird berechnet, dass der gesamte Nachwuchs in der Schweiz ausgebildet werden soll, was aufgrund der Internationalisierung noch einmal genauer geprüft werden sollte (siehe der Beitrag zum "Ausländerproblem" in den Medizinalberufen).

Gesundheitskosten

  • 2011 Mitteilung Gesundheitskosten 2011 News.admin.ch 64,6 Milliarden Franken, das sind 680 Franken pro Person und Monat. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gesundheitsausgaben um 3,4 Prozent oder um 19 Franken pro Person und Monat. Das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg leicht an und erreichte 2011 einen Stand von 11,0 Prozent (10,9% im Vorjahr).

Maturanoten als Zulassungskriterium