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Im Jahre 2007 wurde man durch eine vermeintlich "sich öffnende Schere" zwischen den Zahlen der Arztdipolome und den Zulassungen aufgeschreckt und natürlich gerieten der NC und der Eignungstest mit unter Verdacht, daran schuld zu sein. <tef>Details siehe Seite 15 ff</ref>.
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Im Jahre 2007 wurde man durch eine vermeintlich "sich öffnende Schere" zwischen den Zahlen der Arztdipolome und den Zulassungen zum Humanmedizinstudium aufgeschreckt und natürlich gerieten der NC und der Eignungstest mit unter Verdacht, daran schuld zu sein. <tef>Details siehe Seite 15 ff</ref>.
  
 
Allerdings wurden die Zulassungs- und Absolventenzahlen des '''gleichen''' Jahres verglichen - wenn man so Jahre mit und ohne NC vergleicht, kommt der Eindruck einer Schere auf. Da die durchschnittliche Studiendauer etwa 7 Jahre beträgt, muss man natürlich die Zulassungen mit den Absolventen nach 7 Jahren vergleichen.
 
Allerdings wurden die Zulassungs- und Absolventenzahlen des '''gleichen''' Jahres verglichen - wenn man so Jahre mit und ohne NC vergleicht, kommt der Eindruck einer Schere auf. Da die durchschnittliche Studiendauer etwa 7 Jahre beträgt, muss man natürlich die Zulassungen mit den Absolventen nach 7 Jahren vergleichen.
  
Ausserdem muss man Universitäten mit und ohne NC unterscheiden. Auf Basis der heutigen Zahlen kann  man klar feststellen, dass sich mit Numerus clausus beide Zahlenreihen stark angenähert haben, die Effektivität der Ausbildung sehr hoch geworden ist. Es werden mit der Zeit ohne NC vergleichbare Absolventenzahlen erreicht - ohne so viele Ressourcen für Studienabbrüche aufwenden zu müssen. Die Spitze bei den Zulassungen 2001/2002 ist auf die doppelten Jahrgänge wegen Verkürzung der Maturität zurückzuführen. Dort wurden zeitlich befristet auch mehr Mittel zur Verfügung gestellt, die auch wirksam eingesetzt werden konnten.   
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Ausserdem muss man Universitäten mit und ohne NC unterscheiden.  
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Auf Basis der heutigen Zahlen kann  man klar feststellen, dass sich mit Numerus clausus beide Zahlenreihen stark angenähert haben, die Effektivität der Ausbildung sehr hoch geworden ist. Es werden mit der Zeit ohne NC vergleichbare Absolventenzahlen erreicht - ohne so viele Ressourcen für Studienabbrüche aufwenden zu müssen. Die Spitze bei den Zulassungen 2001/2002 ist auf die doppelten Jahrgänge wegen Verkürzung der Maturität zurückzuführen. Dort wurden zeitlich befristet auch mehr Mittel zur Verfügung gestellt, die auch wirksam eingesetzt werden konnten.   
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In den Universitäten ohne NC bleibt die Differenz Zulassungen-Absolventen annähernd konstant - durch die verschärften inneruniversitären Prüfungen nach dem ersten Jahr müssen Personen "herausgeprüft" werden. Wie beim Vergleich der Anmeldezahlen sieht man, dass die Überlastung dort bis zum Jahr 2004 wesentlich geringer war als in den Universitäten, die einen NC eingeführt haben. Erst ab 2005 steigen die Immatrikulationszahlen deutlich und es wird spannend, ob der Output wenigstens konstant bleibt oder durch die "Verstöpfung" sogar geringer wird, wie sich im Vergleich der Studienanfänger 2003 und 2004 andeutet (was isch allerdings auch schon in den Analysen zum Prüfungserfolg der einzelnen Universitäten andeutet<ref> Frage 18, Seite 18ff</ref>
  
  

Version vom 21. April 2013, 07:52 Uhr

Die "Schere" zwischen Immatrikulations- und Absolventenzahlen schliesst sich mit NC

Im Jahre 2007 wurde man durch eine vermeintlich "sich öffnende Schere" zwischen den Zahlen der Arztdipolome und den Zulassungen zum Humanmedizinstudium aufgeschreckt und natürlich gerieten der NC und der Eignungstest mit unter Verdacht, daran schuld zu sein. <tef>Details siehe Seite 15 ff</ref>.

Allerdings wurden die Zulassungs- und Absolventenzahlen des gleichen Jahres verglichen - wenn man so Jahre mit und ohne NC vergleicht, kommt der Eindruck einer Schere auf. Da die durchschnittliche Studiendauer etwa 7 Jahre beträgt, muss man natürlich die Zulassungen mit den Absolventen nach 7 Jahren vergleichen.

Ausserdem muss man Universitäten mit und ohne NC unterscheiden.

Auf Basis der heutigen Zahlen kann man klar feststellen, dass sich mit Numerus clausus beide Zahlenreihen stark angenähert haben, die Effektivität der Ausbildung sehr hoch geworden ist. Es werden mit der Zeit ohne NC vergleichbare Absolventenzahlen erreicht - ohne so viele Ressourcen für Studienabbrüche aufwenden zu müssen. Die Spitze bei den Zulassungen 2001/2002 ist auf die doppelten Jahrgänge wegen Verkürzung der Maturität zurückzuführen. Dort wurden zeitlich befristet auch mehr Mittel zur Verfügung gestellt, die auch wirksam eingesetzt werden konnten.

In den Universitäten ohne NC bleibt die Differenz Zulassungen-Absolventen annähernd konstant - durch die verschärften inneruniversitären Prüfungen nach dem ersten Jahr müssen Personen "herausgeprüft" werden. Wie beim Vergleich der Anmeldezahlen sieht man, dass die Überlastung dort bis zum Jahr 2004 wesentlich geringer war als in den Universitäten, die einen NC eingeführt haben. Erst ab 2005 steigen die Immatrikulationszahlen deutlich und es wird spannend, ob der Output wenigstens konstant bleibt oder durch die "Verstöpfung" sogar geringer wird, wie sich im Vergleich der Studienanfänger 2003 und 2004 andeutet (was isch allerdings auch schon in den Analysen zum Prüfungserfolg der einzelnen Universitäten andeutet[1]


In en (siehe rechts, obere Abbildung).


Immatrikulations-und Absolventenzahlen - Zum Vergrössern anklicken


Beim Vergleich Immatriulations- und Absolventenzahlen muss man die Studiendauer berücksichtigen. Stellt man beides mit 7 Jahren Abstand gegenüber, hat sich die "Schere" mit NC geschlossen. In den Universitäten ohne NC bleibt ein Unterschied.

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  1. Frage 18, Seite 18ff