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* [http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/aerztemangel-gibt-es-nicht-1.13429321 Ärztemangel gibt es nicht? NZZ vom 27.11.11 von Benjamin Tommer] ''Die Schweiz hat ein Problem mit ihren Ärzten. Offiziell gibt es zu wenige. Das ist falsch: Ärzte gibt es in der Schweiz genug – sie tun nur das Falsche.'' | * [http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/aerztemangel-gibt-es-nicht-1.13429321 Ärztemangel gibt es nicht? NZZ vom 27.11.11 von Benjamin Tommer] ''Die Schweiz hat ein Problem mit ihren Ärzten. Offiziell gibt es zu wenige. Das ist falsch: Ärzte gibt es in der Schweiz genug – sie tun nur das Falsche.'' | ||
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* [http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/kantone-und-universitaeten-gemeinsam-gegen-aerztemangel-1.17490986 Kantone und Universitäten gemeinsam gegen Ärztemangel NZZ vom 17.8.2012] ''Das Problem ist seit geraumer Zeit bekannt, nun wird ein neuer Anlauf zur seiner Behebung unternommen: Kantone und Universitäten wollen gemeinsam gegen den Ärztemangel ankämpfen. Dabei zählen sie auch auf eine finanzielle Beteiligung des Bundes.'' | * [http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/kantone-und-universitaeten-gemeinsam-gegen-aerztemangel-1.17490986 Kantone und Universitäten gemeinsam gegen Ärztemangel NZZ vom 17.8.2012] ''Das Problem ist seit geraumer Zeit bekannt, nun wird ein neuer Anlauf zur seiner Behebung unternommen: Kantone und Universitäten wollen gemeinsam gegen den Ärztemangel ankämpfen. Dabei zählen sie auch auf eine finanzielle Beteiligung des Bundes.'' | ||
Version vom 29. April 2013, 22:05 Uhr
Pressmeldungen und andere Quellen zu Themen, die im BLOG behandelt werden
Inhaltsverzeichnis
NC abschaffen?
- Abschaffung des Numerus clausus beseitigt den Ärztemangel nicht - Der Bund vom 22.4.2013
- Diskussion muss losgelöst vom Numerus clausus geführt werden (Interview mit Jürg Schupp, Präsident der FMH) Der Bund vom 22.4.13
- Ohne Numerus clausus sinkt die Qualität des Studiums. KD Hänsgen, Der externe Standpunkt, NZZ am Sonntag, 28.4. 2013, S. 17 Der Nationalrat will die Zulassungsbeschränkung für das Medizinstudium aufheben. Die Folge wäre ein teurer Leerlauf für Universitäten und Studenten.
Ärztemangel?
- Ärztemangel gibt es nicht? NZZ vom 27.11.11 von Benjamin Tommer Die Schweiz hat ein Problem mit ihren Ärzten. Offiziell gibt es zu wenige. Das ist falsch: Ärzte gibt es in der Schweiz genug – sie tun nur das Falsche.
- Strategie gegen Ärztemangel und zur Förderung der Hausarztmedizin vom 23.11.2011 Bericht des Bundesrates in Erfüllung der Motion 08.3608 von Nationalrätin Jacqueline Fehr Strategievorschläge zur Ausbildung, Weiterbildung, Berufsausübung, Vergütung
- Kantone und Universitäten gemeinsam gegen Ärztemangel NZZ vom 17.8.2012 Das Problem ist seit geraumer Zeit bekannt, nun wird ein neuer Anlauf zur seiner Behebung unternommen: Kantone und Universitäten wollen gemeinsam gegen den Ärztemangel ankämpfen. Dabei zählen sie auch auf eine finanzielle Beteiligung des Bundes.
- Keine Angst vor einem Ärztemangel, Herr Bundesrat! von Urs P. Gasche 21.8.2012 Infosperber Alle plappern es nach: Bald haben wir zu wenig Ärzte. Doch für die Patienten wäre es besser, wir hätten keine Ärzteschwemme.
- Ärztemangel und Pflegenotstand? Freiburger Nachrichten von Felix Schneuwly 13.1.2013 "Es gibt zu wenig Ärzte und Pflegepersonal", behaupten immer wieder Fachleute, die im Gesundheitswesen ihr Geld verdienen. Und immer, wenn ein angebliches Problem die öffentliche Diskussion dominiert, fühlen sich Politiker berufen, dieses mit ihrem einzigen Werkzeug, der Regulierung, zu lösen. Es lohnt sich aber, die Situation zuerst genauer zu analysieren, bevor mit wilder Regulierungshektik Probleme eher geschaffen oder verschärft, statt gelöst werden. Schauen wir uns also das medizinische Versorgungsangebot in der Schweiz etwas genauer an und überlegen uns, ob es auch andere Lösungsansätze für die zukünftige medizinische Versorgung geben könnte, als einfach blind das ausbauen, was wir heute bereits haben.
Ärzte-Statistiken
- Kommentar KDH: In ärztlichen Praxen beträgt der Anteil Ärztinnen/Ärzte nach Diplomherkunft Schweiz 85.9% (2008) bzw. 82.6% (2011) (also 3.3% Rückgang). Die Zahl der Ärzte ist im gleichen Zeitraum von 6904 auf 7259 Grundversorger gestiegen. Das sind 5% mehr - nicht nur Ausländer sind also "zugeströmt". Die Zahl der Spezialisten stagniert (8834/8801, hier wirkt der Zulassungsstopp)
- Auf dieser Studie beruhen vor allem die heutigen Sorgen, das "möglicherweise" nicht genügend Nachwuchs für die aus Altergründen ausscheidenden Ärztinnen und Ärzte ausgebildet wird. Zum einen geht die Studie von einer Absolventenquote von 60% (wie in den Zeiten vor dem NC) aus, heute sind mit NC 80% realistisch. Mit 20% Kapazitätsausbau und 20% mehr Abschlüssen wären schon 40% mehr Absolventen verfügbar. Ausserdem wird berechnet, dass der gesamte Nachwuchs in der Schweiz ausgebildet werden soll, was aufgrund der Internationalisierung noch einmal genauer geprüft werden sollte (siehe der Beitrag zum "Ausländerproblem" in den Medizinalberufen).
- Krankenhausstatistik 2011 – Standardtabellen - Definitive Resultate des BFS Tabelle B3: Im Spital angestelltes Personal nach Staatsangehörigkeit 60.7% Schweiz, 24.1% Deutschland, 2.3% Frankreich, 2.9% Italien, 10% andere (Nichtschweizer sind auch in der Schweiz Niedergelassene, die z.B. auch die Ausbildung hier absolviert haben können)
Kosten der Ausbildung und Ausbau Klinikkapazitäten
- Alex Hämmerli, "Deutsche Ärzte zahen sich aus". Der Bund vom 21.09.2009. Das BAG geht davon aus, dass jeder Medizinstudent die öffentliche Hand im Schnitt 720.000 Franken kostet
- Kantone und Universitäten gemeinsam gegen Ärztemangel. NZZ vom 17.8.2012. 400 Mehrplätze kosten 200 Millionen Franken pro ausgebildetem Jahrgang
- Mit 300 zusätzlichen Ausbildungsplätzen gegen den Ärztemangel Basler Zeitung vom 24.8.2012 In der Schweiz sollen künftig pro Jahr 1100 ausgebildete Mediziner die Universitäten verlassen. Wer die Mehrkosten von 56 Millionen Franken jährlich tragen soll, ist noch unklar.
- 300 Ärzte mehr pro Jahr NZZ vom 23.8.12 Die Zahl der Studienplätze an den medizinischen Fakultäten wird bis 2018 auf 1100 erhöht. Wie sich Bund und Kantone die Mehrkosten teilen, ist noch offen.
- 60 Plätze mehr für die Medizinische Fakultät NZZ vom 14.9. 2012 Der Regierungsrat hat für die Medizinische Fakultät der Universität Zürich 60 zusätzliche Studienplätze beschlossen. Damit werden ab Studienjahr 2013/14 in der Humanmedizin neu 300 Studienplätze angeboten.
- Bund will kein zusätzlichen Mittel gegen Ärztemangel sprechen NZZ vom 15.3. 2013 Die Departemente für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und des Innern (EDI) machen geltend, die Bundessubventionen seien mit den jährlichen 3,7 Prozent für die Periode 2013 und 2016 schon genug angehoben worden. Die Schweizer Universitäten müssen sich deshalb vorerst mit den bisherigen Beiträgen zufrieden geben.
Gesundheitskosten
- 2011 Mitteilung Gesundheitskosten 2011 News.admin.ch 64,6 Milliarden Franken, das sind 680 Franken pro Person und Monat. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gesundheitsausgaben um 3,4 Prozent oder um 19 Franken pro Person und Monat. Das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg leicht an und erreichte 2011 einen Stand von 11,0 Prozent (10,9% im Vorjahr).
Maturanoten als Zulassungskriterium
- Studienerfolg: Vorhersage durch Schulnoten (Tagungsbericht) science.ORF.at vom 12.4.2013
