Diskussion:EMS: Unterschied zwischen den Versionen

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("Evolutionäre Weiterentwicklung" des Zulassungsverfahrens)
 
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== "Evolutionäre Weiterentwicklung" des Zulassungsverfahrens==
 
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Wie z.B. [http://www.nzz.ch/schweiz/bundesrat-will-numerus-clausus-ueberpruefen-1.18645289 die NZZ am 2.11.15 meldete], wird eine Arbeitsgruppe  der [http://www.shk.ch/die-shk.html Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK)] "Effizienz und Kosten sowie alternative Verfahren für den Eignungstest prüfen".
 
 
Diskussionen über die Weiterentwicklung des Zulassungskriteriums für ein Medizinstudium sind nötig und erfolgten auch bisher. Die [[EMS#Zur_Session_2015|Vorkommnisse der Aufgabenbekanntheit 2014 und 2015]] sprechen ebenso für Diskussionsbedarf wie einzelne Initiativen, die Zulassunsgkriterien selbst zu ändern oder zu ergänzen (so das [http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20153967 "israelische Modell"], was auf eine Ergänzung durch ein Assessment zur Erfassung sozialer Kompetenzen hinausläuft<ref> Dazu siehe [http://www.unifr.ch/ztd/ems/doc/SAEZ-02384.pdf Artikel SÄZ], wo wir dies einordnen und einige Voraussetzungen darstellen</ref>, die [http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20153967 Einbeziehung eines Praktikums] in das Zulassungsverfahren oder die von einzelnen Fakultäten gewünschte Berücksichtigung mathematisch-naturwissenschaftlicher Kenntnisse, da der Wissenssstand zu Studienbeginn zu unterschiedlich sei.
 
 
* Diese Diskussion muss vor allem „top down“ geführt werden. Die „Stakeholder“ (Universitäten/Kantone, Bund und letztlich die „Konsumenten“ von Medizin) müssen ihre Auswahlziele einbringen, wen sie als Studierende wollen.
 
* Sie müssen dann an den Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Zulassungsmethoden „bottom up“ orientiert bleiben, um weiterhin Wissenschaftlichkeit gepaart mit Ökonomie bei der Zulassung zu gewährleisten und der Komplexität des Themas gerecht zu bleiben. Es geht  bei der Auswahl um nichts Geringeres als valide Langzeit-Vorhersagen von Erfolg im Studium oder im Beruf.
 
 
Da vor jeder Therapie eine umfassende Disgnostik steht, hat das ZTD zuhanden dieser Arbeitsgruppe ein Papier mit den verschiedenen Optionen von Zulassungverfahren, ihrer wissenschaftlichen Fundierung und Auswirkung auf die Auswahl verfasst. Es ist ergebnosoffen quasi eine "Speisekarte", welche die verschiedenen international angewendeten Verfahren in ein System bringt. Dieses Papier kann als Ausgangspunkt der Diskussionen dienen.
 
Zwei Fragen stehen im Mittelpunkt:
 
*Gibt es bezüglich der jetzt verwendeten Zulassungs-Methode Änderungsbedarf, weil andere Auswahlziele heute generell gelten?
 
*Ist mehr Diversität auf der Ebene der Kriterien wie der Verwendung derselben durch die Universitäten angemessener, weil mehrere Ziele zugleich gelten?
 
 
Weil die Diskussion ohnehin in verschiedenen Gremien und auf verschiedenen Ebenen läuft und auch die (Fach-)Öffentlichkeit diese Fragen diskutiert, werden wir dieses Papier in der Schweizerischen Ärztezeitung (vorauss. am 25.11.) publizieren und dadurch auch einem breiterem Publikum vorstellen. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass der Komplexität der Fragestellung angemessene Lösungen gesucht werden kann, die zugleich wissenschaftlich ausreichend fundiert und effizient ist.
 
 
{{Achtung| Folgende Links werden wir am 25.11. voraussichtlich freischalten:
 
 
* [http://xssss Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung]
 
 
* [[Media:ZTD Konzept EMS und Zulassung long.pdf|'''Langfassung''' mit Fussnoten, Quellenangaben und Links]] }}
 
 
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|width="25%" bgcolor="#d0d3da"|{{Centershot|Zulassungskonzept|Mögliche Elemente eines Zulassungsverfahrens}}
 
'''Je nach den gewählten Zulassungszielen stehen diese Methoden zur Auswahl, die international erprobt sind.'''
 
 
 
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Aktuelle Version vom 16. November 2015, 07:15 Uhr

ÜBERSCHRIFT

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Fictions and Facts zu EMS und NC (Handout Vortrag Zürich)

In Zürich werden sowohl der NC in Medizin (wieder einmal) in Frage gestellt, als auch eine breitere Einführung in den Sozialwissenschaften gefordert. Dabei darf man nicht ausser Acht lassen, wie die Situation im Fach Medizin wirklich ist - entsprechende Zahlen und Fakten wurden hier in einem Handout (Vortrag für der Medizinischen Fakultät Zürich) zusammengefasst. Die Essentials:

  • Kapazitätsausbau ist der einzige Weg, mehr Absolventen zu erhalten und das kostet.
  • Zulassung aller (und dann verstärkte inneruniversitäre Prüfungen) ist aus ethischen und ökonomischen Gründen weder möglich noch sinnvoll.
  • Das System "ohne NC" in der Westschweiz wäre nicht mit einer Situation "ohne NC" in den Universitäten mit NC vergleichbar.
  • Wenn man die Zulassung beschränken muss (=NC), ist der EMS immer noch das sinnvollste Kriterium.
  • Einbeziehung sozialer Kompetenz oder von Berufseignung in die Zulassung sind als Ideal sinnvoll, die bisher sichtbare Realisierung in einem Zulassungsverfahren hat aber mehr Probleme als Nutzen.
Vergleich Univ. mit und ohne NC für Kohorten 2012 und 2015 - Zum Vergrössern anklicken

50% müssen heute in Universitäten ohne NC herausgeprüft werden. In den Universitäten mit NC hat jeder eine Chance auf einen Abschluss - ohne NC müssten 75% herausgeprüft werden.

Mythos Soziale Kompetenz als Berufseignung

Soziale Kompetenz ist wichtig, aber diese berufsspezifischen Fähigkeiten können vor dem Studium noch gar nicht vorhanden sein

Was man vor dem Studium prüfen kann, sind bestimmte Voraussetzungen, dass man das im Studium lernen kann

Bei Befragungen Gefahr von Lippenbekenntnissen ("*Opferbereitschaft")

Diese Prüfung ist sehr aufwändig und teuer (Interviews, Rollenspiele etc), kaum für alle Bewerbungen zu machen

Verfälschbarkeit durch unehrliche Beantwortung von Fragen und eine hohe Trainierbarkeit sind Störfaktoren

Es gibt keine überzeugenden wissenschaftlichen Untersuchungen, die (1) einen Zusammenhang mit Berufseignung feststellen, wiel man sich auch nicht einig ist, was das ist und ob es die eine Berufseignung innerhalb der Medizin gibt

Es gibt auch keine überzeugenden wisssenschaftlicheen Untersuchungem, die (2) eine Verbesserung der Vorhersage der Studieneignung bringen. Interviews schneiden im S^Durchschnitt sogar am schlechtesten ab.